Mittwoch, 11. Februar 2026

Conquest Tournament Hamburg 2026: Game 1 W’adrhŭn vs City States (Call of the Kraken II)

Hi everyone,

On the first weekend of February, 18 brave commanders gathered in Hamburg for the first German Conquest tournament of 2026. The hall was cold, the atmosphere was hot, and I was more than ready to put my lists to the test. With the ITC coming up two weeks later, this event was essentially meant as a trial run for our lists.

My personal dilemma has been following me for weeks: W’adrhŭn or Sorcerer Kings? The decision was anything but easy. However, since no other W’adrhŭn player had signed up, I went with the friendly dino air force. After all, every army should be represented on the field of honor, and I would still need to convert a model for the Sorcerer Kings.

So I packed the tried and tested list that had already seen action in Bremerhaven. You are already familiar with the epic battle reports from that 

Same weaknesses, the same issues to work on, but above all: cool dinosaurs on the table. And honestly, looking at the scenarios, the W’adrhŭn were smiling at me a lot more kindly than the Sorcerer Kings were.

Birds of Prey [2000/2000]

== (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Quatl (1) [180]: 
 * Quatl (1) [180]: 

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Apex Predator (1) [190]: aka Skullgreymon

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Raptor Riders (3) [180]: 

Die Liste ist extrem mobil und praktisch schon ab Runde 3 vollständig auf dem Feld. Zehn von elf Karten sind Regmenter,  zwar kann man den Gegner nur selten ausaktivieren, aber die meisten 12 Karten Listen haben nur neun aktive Regimenter. So hat man häufig den Startvorteil und trotzdem genug Regimenter zum Arbeiten. Dank War sind auch schwer gepanzerte Gegner kein Problem. Was hingegen Probleme macht ist der Dweghom Sorcerer Warlord oder das Old Dominion mit Xhiliarch, aber mein Plan dagegen einfach nicht gepaart zu werden.

Spiel 1: Deathwingritter mit City States auf Echolon

Die Armeeliste aus dem Kopf. Irgendein Regimet habe ich vergessen, aber ich weiß nicht welches:

The City States [1815/2000]

== (Warlord) Polemarch [130]: Blades of Eakides
 * Hoplites (4) [195]: Dorilates, Minotaur Haspist Auxiliary
 * Phalangites (4) [205]: Dorilates
 * Minotaur Thyreans (4) [250]: 
 * Minotaur Thyreans (4) [250]: 

== Ipparchos [100]: 
 * Companion Cavalry (3) [140]: 
 * War Chariots [260]: Skorpios (2)

== Polemarch [90]: 
 * Hoplites (4) [195]: Dorilates, Minotaur Haspist Auxiliary

Schon beim ersten Blick fiel auf: Das war ziemlich anders als alles, was ich sonst kannte. Besonders die geraden 4er Regimenter wirkten merkwürdig und leicht zu shattern. Andererseits musste man erst einmal 21 Schaden an die Kühe bringen um das auch zu schaffen.


Runde 1 spielte ich alleine, da Sven keine Lights hatte. Ein Hunting Pack kam bei mir nicht und ich überlegte kurz, das Objektiv auf seiner Seite unter Druck zu setzen, aber ich wollte auch nur ungerne ein Regiment früh an die Streitwägen verlieren. Vor allem, weil meine Liste in Runde 2 nicht zuverlässig mit den Reinforcements arbeitet und ich den Druck dann vielleicht nicht aufrecht halten konnte. Also langweilig und konservativ ein Regiment je Seite. 


In Runde zwei erhielt ich den Pflichtvogel in Form eines Quatl und einen Winglord, mein zweites Hunting Pack wollte hingegen nicht. Bei Sven sah es bei den Reinforcements ähnlich mau aus. Ein Regiment Hopliten mit Warlord und die Reiterei. Er zog mit seinen Ponys in eine Zone und ich setzte einen Vogel in meine. Dann verursachte die Raptoren und der Winglord auf der linken Flanke etwas Schaden am Objektiv und wir gingen in Runde 3.


In Runde drei erhielten wir beide fast alle Karten: ich hatte alles außer einem Qualt, Sven alles außer einem Auto und einmal Kühe.

Sven begann und statt mit den Hopliten in den Objektivmarker zu chargen und meinem Hunting Pack die Flanke zu zeigen, zog er mit Move + Charge in das Hunting Pack in den Wald. Klug und lästig zugleich. Ich hatte nicht gemessen und das auf Verdacht hingstellt was sich jetzt rächte. Viele Aktiverungen später machte mein Hunting Pack zwei Schaden an dem Regiment Hopliten mit Warlord, was mich dazu brachte auch meinen Warlord mit Thunder Ridern auf die gleiche Flanke zu stellen. Sobald das Huntig Pack tot war und der Block aus dem Wald kam sollte er in eine schöne Blutfontäne verwandelt werden.


Der Apex bewegte sich in meine Zone, während auf der gleichen Flanke das erste Auto, die Phalangites und der Titan auftauchten. Rechnerisch könnte ich mir jetzt einfach den Objektiv Marker nächste Runde holen, daher ging der Quatl nach vorne und schoss auf den Marker. Bereit nächste Runde anzufangen und den Marker zu holen oder ein Auto zu chargen. Beides wäre mir wilkommen.

Auf der linken Flanke passierte dafür deutlich mehr. Zunächst war es noch ruhig: Ich zerstörte den Marker mit meinem zweiten Winglord, Sven stellte seine ersten Kühe weit rechts auf, und ich schickte meinen zweiten Winglord nach vorne, um auf die Ponys zu feuern. Eigentlich wollte ich mich danach zurückziehen, aber nachdem ich sieben Schaden verursacht hatte, entschied ich mich, direkt in die noch nicht aktivierten Ponys zu gehen. Die Impacts reichten aus, um das Regiment komplett zu zerstören und mir beide Zonen zu sichern. Auf Echolon ist das ein echtes Desaster für den Gegner, weil es extrem schwer ist, die Zone auf der anderen Seite zu halten.


Die vierte Runde und die letzten Reinforcements kamen ins Spiel. Mein Winglord war relativ sicher, nur ein Move + Charge der Kühe hätte ihn bedroht. Könnte reichen um ihn zu töten, war aber nicht realistisch. Außerdem könnten dann auch die Raptoren in die Kühe gehen können und der zweite Winglord. Daher machte ich mir da keine Sorgen und legte meinen Fokus zunächst auf die andere Flanke.

Sven erkannte das auch und begann mit einem Streitwagen. Das Auto versuchte keinen Volley Charge gegen das Objektiv und schoss direkt auf den Quatl. Der Schaden war moderat und nach kurzen Prüfen wie weit die Phalangites kommen holte ich mir den Marker.


Svens Hopliten erschlugen mein Hunting Pack, schob seine Truppen minimal nach vorne und nutzte den Wald als Schutz vor meinen Thunder Riders. Ich stellte meinen Apex in Reichweite zu den Phalangites, anstatt ihn in Richtung des Titanen zu schicken, ein Fehler, der sich später rächen sollte. Den das Vieh rannte in Autocharge Reichweite zum Quatl keines meiner Regimenter sah ihn.

Auf der anderen Seite stellte Sven die zweiten Kühe direkt vor dem Winglord und ich flog über diese in Richtung Freiheit. Oder wenigstens außer Gefahrt. jetzt wo die Zone wieder frei war und nichts in Reichweite für Sven, ging er mit dem zweiten Streitwagen und den ersten Kühen in die Zone. Leider waren das nur zwei Stands und das brachte mich in ein Dilemm. Sollte ich noch einen Winglord in die Zone schicken? Eigentlich zu gierig aber die Punkte lächelten mich an. Also flog der zweite Winglord hinein, während die Raptoren einen Charge Clash gegen den Streitwagen durchführten. Nur zwei kamen an, aber dank Deadly war das Auto erledigt. Gleichzeitig schob ich den zweiten Quatl und das Hunting Pack über die Flanke. Selbst als der zweite Polemarch einen Move + Charge gegen den weggelaufenen Winglord machte, blieb mein Triumph ungetrübt.


Runde fünf: Wenn ich einen Fehler mache, verliere ich zwei Vögel ohne Gegenwert. Die rechte Flanke musste gesichert werden, und ich war mir sicher, dass er mit dem Titanen beginnt aber was, wenn er es nicht tut? Letztendlich belohnte mich die Doppelkarten-Planung, da auf jeder Seite ein Quatl stand, der aktiv arbeiten konnte. Daher legte ich einen Quatl nach oben und danach einen Winglord.

Sven fing an, und der Quatl überlebte den Zusammenstoß mit dem Phalangites. Da ich mir sicher war, dass als Nächstes bei ihm die Kühe kommen würden, aktivierte ich den Quatl auf der anderen Seite und ging in die Kühe. Mit Volley Charge Clash erledigte ich überraschend zwei Kühe. Doch dann kamen gar nicht die Kühe, und der  Titan räumten den anderen Quatl endlich vom Tisch. Nun, damit konnte ich leben. Vor allem, weil der Winglord jetzt auch in die Kühe ging und ich nur noch 7 Schaden machen musste, um das Regiment zu shattern. Er versagte und starb fast am Gegenschlag der beiden Kühe. Später erschlugen die zweiten Kühe auch die Raptoren auf der Flanke und die Hopliten und der zweite Winglord führten einen ewigen Kampf. Meine zweiten Thunder Rider gingen nicht in die Kühe sondern stellten sich auf 11" für Spaß mit Juggernauth in der Folgerunde.

Auf der rechten Seite war es interessanter. Zwar fraß der Apex trotz Pike Formation die Phalangites, aber der Streitwagen raubte ihm die Hälfte seines Lebens. Nur für meine zweiten Thunder Riders mussten die Hopliten des Warlords aktivieren, wodurch ich ungestraft in den Titanen gehen und ihn töten konnte. Nächste Runde also nur noch anfangen und durchhalten dann hätte ich gewonnen, da der Punktestand nicht mehr einzuholen wäre.


In der sechsten Runde haderte ich mit mir: Versuche ich, auf Initiative zu spielen und lege die Thunder Riders nach oben? Sven hatte bisher immer begonnen, irgendwann würde ich sicher auch mal anfangen dürfen. In meiner Überlegung verdrängte ich gekonnt die Supremacy des Polemarchen. Alle meine Monster waren angeschlagen, und ich fühlte mich ein wenig im Zugzwang. Dann fielen mir die zweiten Thunder Riders ein und die Entscheidung war klar: Kühe töten und die linke Flanke halten, mein Warlord war egal. Rechts konnte Sven in dieser Runde ohnehin keine Punkte machen, weil er zuerst die Thunder Riders mit meinem Warlord ausschalten müsste.

Sven zündete die Supremacy und begann seinen Zug. Die Thunder Riders überlebten tatsächlich mit ein paar Leben, und die zweiten Thunder Riders verwandelten die Kühe in eine rote Wolke. Die anderen Kühen an den beiden Flugsauriern waren nicht seine nächste Karte und starben daher brav.Die linke Zone war damit für den Rest des Spiels gesichert. Trotzdem spielten wir bis Runde 10, da Sven noch moralische Siege einzufahren hatte. Erst erschlug der Polemarch meinen Warlord und dann als Skullgreymon sich auf ihn stürzte fiel auch dieser. Wenn er auch vorher noch lässig für ein Foto posierte. 

Spiel eins war damit vorbei  und das direkt gegen eine vollbemalte Armee in Lila und Gold, die sofort Nostalgie an meine Hundred Kingdoms weckte.

Beim Abstieg die Treppen runter freute ich mich schon aufs Essen als ich die Teller auf dem Tresen sah. Nur hatte der Wuetty sie nur hingestellt und erklärte mir, dass er in ein paar Minuten den Grill anmacht. Mit ein paar Würstchen war frühestens in einer Stunde zu rechnen. Nun gut, dann stand das Zeitfester für Spiel 2 damit fest. Doch dann kamen die Paarungen: Spire. Das konnte mein pünktliches Mittagessen durchaus gefährden.

Den zweiten Spielbericht zu Hamburg findet ihr hier: