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Dienstag, 17. Februar 2026

Spielbericht Turnier in Hamburg: Spiel 3 W’adrhŭn gegen Old Dominion (Ruf des Kraken II)

Übersicht:
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3

Moin,

im Finale erwartete mich das Old Dominion im Szenario Melee und als ich Davids Liste sah, wollte ich im Strahl kotzen. Aber der Reihe nach: Zuerst meine Armeeliste und ein cooles Bild was eine Freundin mit einer Handy App erstellt hat.

Birds of Prey [2000/2000]

== (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Quatl (1) [180]: 
 * Quatl (1) [180]: 

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Apex Predator (1) [190]: aka Skullgreymon

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Raptor Riders (3) [180]: 

Spiel 3: Sipherion mit dem Old Dominion auf Melee

David hatte ich nun schon mehrfach als Mitspieler erlebt, und beim letzten Lübecker Turnier lief es für mich alles andere als gut. Er traf mit voller Wucht auf meine Sorcerer Kings und teilte ordentlich aus. Als die Partie bereits entschieden schien und ich mich innerlich schon mit der Niederlage abgefunden hatte, geschah jedoch etwas, womit wohl niemand gerechnet hätte.

Das Mahut, das sich bis dahin eher wie Benjamin Blümchen gegeben hatte, freundlich, beinahe behäbig und absolut harmlos wirkend, griff endlich in den Schlamm. Es legte seine Kriegsbemalung an und verwandelte sich schlagartig. Ein Brüllen erschütterte das Schlachtfeld so sehr, dass selbst der gerade angreifende Apex ins Straucheln geriet. Mit brachialer Gewalt riss das Mahut ihm die Beine unter dem Leib weg, schleuderte ihn zu Boden und hinterließ ein Bild des Schreckens, als es den Apex mit seinen eigenen Gedärmen erwürgte.

Zum Entsetzen meiner Rajakur, die oberhalb auf dem Mahut standen, wurde der Leichnam schließlich quer über das Feld geschleudert und begrub ein paar Blooded und ein Hunting Pack. Selbst einige unbeteiligte Thunder Rider wurden Zeugen dieser entfesselten Raserei. Doch das Mahut, blind vor Blut und Zorn, setzte bereits nach. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erspare ich euch an dieser Stelle weitere Details. Am Ende gewann ich das Spiel. Nach dieser Machtdemonstration stellte ich meiner Armee das Mahut feierlich als neuen „Mitarbeiter für Disziplinarmaßnahmen“ vor. In der Folge würfelten alle Regimenter überdurchschnittlich, und ich sicherte mir den Turniersieg.

Berichte zum Versagen des Mahut finden sich unter Niederlage unter dem königlichen Banner. Einen ausführlichen Bericht zum Turniersieg einige Monate später habe ich leider nicht verfasst. Die kleine Anekdote oben fasst das Event jedoch gut zusammen.

The Old Dominion [1995/2000]

== Archimandrite [140]: Unholy Sacrament
 * Legionnaires (3) [115]: Optio
 * Moroi (3) [180]: 
 * Moroi (3) [180]: 
 * Cultists (3) [90]: 

== (Warlord) Xhiliarch [120]: Sanctified Labaron
 * Centaur Prodromoi (3) [150]: 
 * Athanatoi (3) [170]: 
 * Athanatoi (3) [170]:
 * Varangian Guard (4) [255]: 

== Theokrator [310]: Eternal Discipline
 * Legionnaires (3) [115]: Optio

David spielte denselben Schmock wie die anderen auch, aber im Gegensatz zu Ninos Liste hatte er das Unholy Sacrament auf dem Archimandrite und Eternal Discipline auf dem Theokrator. Letzteres ließ Nino aus Prinzip weg, weil er es für einen Fehler im Buch hielt. David hatte die Kombination jedoch bei Nicki gesehen, und diese Chios-Turnierspieler nutzen jede Gelegenheit gnadenlos aus. Mir persönlich wäre das zu teuer gewesen, aber für Turnierlisten bin ich ohnehin eher sparsam, was Ausrüstungsgegenstände angeht.


In Runde eins hatte ich eine Einheit Raptoren auf dem Feld, während David die Cultisten zusammen mit dem Archimandrite und beiden Moroi aufstellte. Der Beginn sah zunächst bescheiden aus, deshalb entschied ich mich, ein Stück zurückzuweichen. Ich platzierte die Raptoren in meiner kleinen Zone, weil dort Wasser lag, das sie im Zweifelsfall etwas vor den Moroi schützen würde. Eine Einheit Moroi stellte ich auf jede Seite, und auf der rechten flankierten zusätzlich die Cultisten.


In Runde zwei erhielt jeder von uns eine ganze Reihe neuer Einheiten. Ich bekam beide Hunting Packs, zwei Winglords und eine Quatl, während David beide Athanatoi, die Prodmoroi und die Legionäre aufstellte. Das bedeutete, dass ich sechs Karten hatte, David jedoch zehn. Das war unangenehm, und wie Nicki fand ich es schöner, den Gegner auszuaktivieren, aber bei dieser Liste war das im Early Game selten möglich.

Wer genau nachzählt, merkt, dass die Old Dominion Liste insgesamt zwölf Karten enthält, darunter zwei schwere Regimenter. Deshalb lag die Vermutung nahe, dass der Xhiliarch bei den Athanatoi war. Auch mir fiel das auf, und David bestätigte es. Alle drei meiner Flugsaurier wanderten daher ganz nach unten ins Deck. Um das Spiel zu gewinnen, musste ich den Warlord jagen und töten, bevor die Supremacy mir die gesamte Armee zerstörte.

Zu meinem Glück bewegten sich die Athanatoi aufs Schlachtfeld, allein auf der linken Seite, ebenfalls das Wasser als Deckung nutzend, bevor auch nur ein Flap Flap auf das Feld gehen mußte. Ich platzierte also meine gesamten Armee auf der Flanke, schickte einen Quatl in die Zone, während David die anderen drei Zonen mit den Prodmoroi und Legionären sowie ein Legionärsregiment in der kleinen Zone sicherte. Das verschaffte dem Old Dominion acht Punkte Vorsprung.

Ein wahrer Anführer führt von der Front:



In Runde drei erschienen meine restlichen Einheiten, während bei David alle Einheiten außer den Varangians aufs Feld kamen. Das war ein Unterschied zu Nino, der fast immer zuerst die Varangians aktivierte. Mir passte das, und meine Flugsaurier begannen, auf die Athanatoi zu schießen. Zwei Stands wurden vernichtet, doch der Archmandrite heilte sie wieder, nachdem die Athanatoi sich zurückgezogen hatten.

David überlegte, meine Winglords mit den Moroi zu chargen, doch ohne Teleport war das nicht möglich. Er war nur Tier 1, was bedeutete, dass er nicht mehr zuschlagen konnte, ohne den Archi-Zauber, der die Tierstufe erhöhte. Diese Option fiel also weg, und die Winglords plantschten alleine im Wasser. Nachdem David kurz in den Nebenraum verschwunden war, um Tipps von Nino einzuholen, stellte er den Theokrator vor die Athanatoi. Da Monster auch auf die Ecke anderer Monster chargen konnten, wollte David dies ausnutzen, übersah jedoch, dass der andere Winglord den Xhiliarch erreichen würde, egal wie er es machte.

Auf der Flanke lief alles nach Plan. Meine Hunting Packs verhinderten, dass David die Zone kontrollierte, und auch der vierte Flap Flap unterstützte die Position. Auf der rechten Seite rückte David langsam aggressiver vor, sodass ich einen Apex und die Thunder Rider abstellen musste. Ich hatte Respekt vor den Moroi und ließ sie kommen, weil er sie gerne einzeln vorrücken ließ und ich hoffte das er sich überstreckte. Das Old Dominion hatte einen bequemen Vorsprung von 15 Punkten.



In der vierten Runde lagen die Winglords oben. Ich begann und führte mit dem ersten Winglord einen Move Volley Charge in die Flanke der Athanatoi aus. Sie platzten sofort, und der Theokrator griff den anderen Winglord an, der ebenfalls starb. Damit schrumpfte mein Rückstand auf 13 Punkte, aber die Runde war noch nicht vorbei. Da wir Melee spielten und David keine Supremacy mehr hatte, war das Ziel klar: Ich musste seine Armee zerstören und ab Runde sechs alle Zonen sichern.

David ahnte von diesem Plan nichts, was jedoch wenig ausmachte, da er wahrscheinlich ohnehin nicht einverstanden gewesen wäre. Auf der rechten Flanke schickte er die Moroi gegen die noch nicht aktivierten Thunder Rider, die zwei Moroi im Gegenschlag töteten. Gleichzeitig stellte er die zweiten Athanatoi und die Prodmoroi auf Move Charge Distanz auf. Ich hatte erwartet, dass er weiter nach vorne kommen würde, aber so fand ich es besser. Daher konnte ich mir auch einen gierigen Charge mit den Apex auf die 6 gegen die Legionäre leisten. Der funktionierte natürlich nicht.

Auf der linken Flanke verursachten die Raptoren 11 Schaden an den Moroi, und ein Quatl machte den letzten Schaden. Die Legionäre in der Zone verloren einen Stand an das Hunting Pack und wurden im Gegenschlag fast vollständig vernichtet. Mein letzter Quatl, der direkt vor dem Theokrator stand, verließ seine Zone und flog über ihn, was David sich erst aus dem Nebenraum bestätigen ließ. Fliegen ist eine fiese Regel, aber so konnte ich in der nächsten Runde sein Backfield auf der rechten Flanke bedrohen.

Damit das nicht schiefging, bewegten sich die Varangians so, dass sie automatisch einen der beiden Flugsaurier auf seiner Seite chargen konnten. Um die Position abzusichern, schickte ich das zweite Hunting Pack ins Wasser. Dort standen sie gut, um bei Bedarf überall helfen zu können.

Am Ende dieser Runde hatte eine große Zone, doch David kontrollierte wieder zwei Zonen und lag mit 18 Punkten in Führung.


In Runde fünf legte ich den Quatl nach oben, um keinen Vorteil zu verschenken. Ich schmiedete einen Plan, der im Nachhinein unnötig war, da David ganz andere Züge machte, als ich erwartet hatte. Ich hatte zu oft gegen die Old Dominion Spieler aus Bremerhaven gespielt, die sich ihre Taktiken bei Nino abschauten, und wurde daher überrascht.

David begann und tötete mit den Varangians den Quatl auf seiner Seite. Mein zweiter Quatl tötete die Legionäre in der großen Zone links, und der Punktevorsprung von David wuchs auf 22 Punkte, als der Theokrator einen Charge Clash gegen meinen Apex ausführte und dieser punktgenau starb. David fluchte, und ich war erleichtert, dass der Apex zuvor nicht stehen gelassen worden war. Er hatte schon sechs Schaden und ich konnte nun einen Charge Clash mit den Raptoren und Thunder Rider, beide mit Chant, ausfühen. Zwar erst gegen Ende der Runde, aber da starb der Theokrator.

Auf der rechten Flanke erledigten die kleinen Thunder Rider die Moroi vor ihnen und griffen danach die Prodmoroi an. Diese wurden auf einen Stand reduziert. Der fehlende Resolve des Old Dominions war wieder ein Ärgernis, alle vergleichbaren Truppen in dem Preissegment währen gestorben. Nun, sei´s drum. Die Athanatoi chargten in die Flanke, und meine Thunder Rider starben, aber dadurch konnten die Athanatoi mich eine Runde lang nicht sehen.

Im Rücken erschlug mein Hunting Pack gemeinsam mit dem Winglord die Varangians. Sie lernten, warum man lieber eine ungerade Anzahl an Stands pro Regiment spielt. Damit war die linke Flanke endgültig gesichert. David punktete erneut zwei Zonen, ich nur eine, und er behielt einen Vorsprung von 20 Punkten.


In der sechsten Runde hatte David noch fünf Karten, ich sechs. Er wollte nicht aus den Zonen heraus, und ich hatte keinen Zeitdruck. Zuerst kamen die Alibi-Aktivierungen, danach griff mein Hunting Pack die Legionäre an, ließ sie jedoch auf zwei Leben stehen. Lästig, aber der Winglord erledigte mit dem Volley und ging mit Move Charge nschließend in die Cultisten. Er selbst stand noch mit einer Flügelspitze in der Zone. 

Der einzelne Prodmoroi bewegte sich, um den Winglord in der nächsten Runde chargen zu können, und die Athanatoi zogen sich etwas zurück. Ich entschied, dass zwei Zonen ausreichen würden, und schob die Thunder Rider und Raptoren auf der rechten Flanke nach vorne. Damit verringerte sich der Vorsprung von David auf nur noch 14 Punkte.


In der siebten Runde stand mein Winglord kurz davor, am Zauber des Archi und Clash der Cultisten zu sterben, was mich kurz zusammenzucken ließ. Er erledigte die jedoch und das Hunting Pack fraß den Prodmoroi. Die Athanatoi zogen sich etwas zurück und machten eine unangenehme Bekanntschaft mit den Raptoren, die beim Charge durch das Feld einen Stand verloren. Anschließend führten die Thunder Rider einen Move Charge gegen die verbleibenden Athanatoi aus. Damit war die Streitmacht des Old Dominion ausgelöscht und ich konnte die restlichen Runden drei Zonen halten und das Spiel gewinnen.


Nicki verlor knapp mit seinem Spire gegen Nino, und Morten gewann mit den Nords ebenfalls sein Spiel. So endete das Turnier mit drei ungeschlagenen Spielern, und der Sieger wurde per Tiebreaker entschieden. Meine Erwartungen waren gering, aber Sven aus dem ersten Spiel hatte mit den City States zwei Siege errungen. Dadurch hatte ich einen brauchbaren SoS und 205 VP, was mir am Ende den ersten Platz sicherte, zusammen mit den treuen Flugsauriern von nebenan.

Samstag, 14. Februar 2026

Spielbericht Turnier in Hamburg: Spiel 2 W’adrhŭn gegen Spire (Ruf des Kraken II)

Übersicht:
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3


Moin,

Spiel zwei auf dem Ruf des Kraken führte mich zurück an denselben Tisch wie zuvor. Also wieder hoch in den ersten Stock. Dramatischer als es klingt, denn meine Armee hatte ich dort bereits stehen lassen. Aus strategischer Weitsicht natürlich. Ganz sicher nicht aus Faulheit.

Dort warteten sie noch immer. Vier gewaltige Vögel, bereit für die nächste Schlacht. Transporttechnisch ungefähr so angenehm wie ein lebender Truthahn auf Koffein. Zwei davon habe ich chirurgisch umgebaut, nur um sie halbwegs reisefähig zu bekommen.

Hier noch einmal die Liste:

Birds of Prey [2000/2000]

== (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Quatl (1) [180]: 
 * Quatl (1) [180]: 

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Apex Predator (1) [190]: aka Skullgreymon

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Raptor Riders (3) [180]: 

Und hier ein Bild was Waaghi vom Nachbartisch geschossen ht. Eine Wand aus Dinosauriern sieht einfach immer gut aus. 

Spiel 1: Dok Grotsnik mit Spire auf Bulwark

Doc Grotsnik kannte ich bereits von anderen Events, aber wir hatten bisher noch nie die Gelegenheit, direkt gegeneinander zu spielen. Seine Spire-Armee war ein echter Hingucker, so sauber bemalt, dass ich fast versucht war, das Farbschema direkt für mein eigenes Spire-Projekt zu übernehmen, nur ohne die Perfektion, die Hendrik auf den Tisch gezaubert hat.

Seine Armeeliste sah so aus:

The Spires [2000/2000]
The Directorate

== High Clone Executor [90]: 
 * Onslaught Drones (4) [170]: 
 * Pteraphon Surveyor (1) [180]: 
 * Marksman Clones (4) [200]: 
 * Vanguard Clones (3) [145]: 

== (Warlord) Merchant Prince [120]: 
 * Bound Clones (5) [260]: Ward Preceptor
 * Centaur Avatara (3) [190]: 

== Biomancer [100]: 
 * Force-Grown Drones (6) [165]: 
 * Incarnate Sentinels (3) [220]: 
 * Desolation Drones (3) [160]: 

Vor dem Spiel erzählte Hendrik mir, dass er noch unsicher war, wie er seine Spire nachdem Rework spielen wollte. Also packte er einfach den neuen Merchant Prince Warlord und einige andere Experimente in die Liste. Effektiv? Vielleicht nicht immer. Aber wertvoll. Auf dem Tisch sieht man sofort, was funktioniert und was einem persönlich gefällt. Und wo spielt man außerhalb von Bremen und Bremerhaven mit schon drei Spiele am Stück? Auf Turnieren natürlich. Daher nutze Hendrik die Gelenheit und freute sich auf Bulwark, weil er keien Lust hatte auf Melee zu spielen mit seiner Liste. Ich hingegen stutzte. Bulwark? Stand gestern auf T3 nicht, dass im zweiten Spiel Melee gespielt wird? Auf Bulwark sah ich eine Chance gegen den Xhiliarchen oder Spinnen, aber nicht auf  Melee. Naja, ein Problem für Zukunfts-Hanna und der Plan war ja auch, einfach nicht gegen das Old Dominion oder Yoroni gepaart zu werden. 


Runde eins und Hendrik machte mir über den Merchant Prince direkt zu Beginn ein unmoralisches Angebot. Ich akzeptierte, denn schließlich bin ich kein Unmensch. Auch der Würfelpool des Merchant Prince füllte sich bedrohlich, alles außer Fünfen lag bereit. Das gefiel mir nicht, weil ich das nicht gut einschätzen konnte.

Danach verwürfelte ich noch den Wurf für das letzte Hunting Pack, sodass wir beide mit jeweils zwei Regimentern im Deck starteten.

Hendrik begann mit einem Biomancer. Ich stellte mein Hunting Pack mittig, um flexibel zu bleiben. Kurz darauf erschien dort sein FGD-Regiment, während ich meine Raptoren in Richtung der rechten Zone schob. Genau dort tauchten auch seine Vanguards auf.


Die zweite Runde und wieder machte mir der Merchant Prince ein Angebot. Da für Reinforcements zu würfeln bekanntlich selten gut endet, nahm ich es natürlich an.

Zusätzlich erwürfelte ich ein Hunting Pack und einen weiteren Flugsaurier. Damit wanderten zwei Winglords und ein Quatl ins Deck.

Die Spire bekamen im Gegenzug den Pteraphon, die Onslaught Drones und die Marksman Clones. Fair. Zumindest auf dem Papier.

Jetzt formte sich ein Plan. Das mittlere Objektiv musste her. Später könnte genau das den Unterschied machen, und diesmal hatte ich die Gelegenheit dazu. Also zwei Vögel in die Mitte. Von dort aus konnte ich nächste Runde reagieren, egal wo es brennen würde. Daher entschied ich mich die beiden Winglords auch nach oben zu legen. Vielleicht lockte ich sogar den FGD damit an. Spoiler: das passierte nicht,a ber das mittlere Objektiv war mein. Die Marksman Clones erschienen zentral, die Onslaught Drones rechts.

Ein paar Aktivierungen später hatte auch das rechte Objektiv bereits zwei Schaden, während der Pteraphon links für ihn einen Schaden machte. Insgesamt sehr zufriedenstellen. 


In Runde drei lehnte ich das Angebot des Prinzen ab. Ich hatte genug Flank und wollte ihm nicht beide Heavys gönnen. Hendrik wählte das Vanguard, und während meine gesamte Armee aufs Feld kam, warteten seine Centaur und Bound Clones noch unfreiwillig ab. Gefiel mir sehr. Minimaler Kartenvorteil gepaart mit absurder Bewegung klang nach einer guten Ausgangslage.

Ich überlegte, wie ich davon maximal profitieren konnte, und sah die Chance, mir beide Zonen in dieser Runde zu sichern. Also legte ich ein Hunting Pack nach oben, gefolgt von allen Regimentern, die noch nicht auf dem Schlachtfeld standen außer dem Quatl. Dann die rechte Flanke in Form des Hunting Packs, der Raptoren und des Quatl, die beiden Winglords in die Mitte.

Hendrik begann. Die Marksman Clones rückten nach vorne und schossen auf mein Hunting Pack. Fünf Schaden. Perfekt. Jetzt konnten meine freundlichen Dinos an dem FGD-Regiment vorbeilaufen und direkt auf die Marksman zulaufen. Hendrik schluckte den Köder und drehte die Drohnen in das Hunting Pack.

Wir platzierten weiter unsere Armeen. Ich stellte den Apex und die ersten Thunder Riders weiter rechts auf. Die nächsten Einheiten kamen auf die linke Flanke, wo der Pteraphon gerade das Objektiv im Charge Clash erledigte.Wenn die Spire einen Marker zerstören, dann will ich das natürlich auch. Daher machten die Raptoren den letzten Schaden am rechten Objektiv.

Ohne Bedrohung durch die Raptoren traute sich Hendrik nun die Vanguard Clones nach vorne zu schieben. Alles, was jetzt in den Nahkampf mit denen wollte, würde im Wasser landen. Ich entschied, dass mein Hunting Pack mit Shock das riskieren kann, zwei Stands Clone wurden gefressen und Hendrik stellte dahinter die Incarnats zur Unterstütztung. 


Damit stand mir nichts im Weg: Ich konnte mit einem Quatl über die Flanke in die Zone gehen und auf den Terry schießen, unterstützt von einem Winglord Move Volley Charge in die Flanke. Das Vieh ging auf ein Leben runter und die Zone war gesichert. Die rechte Zone sicherte ich mit einem weiteren Quatl.

Dann hatte ich noch drei Token zum Chanten und einen Winglord in 14 Zoll zum FGD-Block. Perfekt, es kostet mich nichts also Deadly aktiviert, geschossen, Charge ausgeführt und... 

der Block fiel.Wir haben den nur für das Foto wieder hingestellt. Beide Zonen für ich und eine nahezu ideale Ausgansposition.


Die vierte Runde und Hendrik bekam endlich seine restlichen Truppen ins Deck. Bei den aktuellen Problemen waren Verstärkungen für ihn entsprechend willkommen. Mir hingegen weniger. Daher wollte ich meinen Vorteil gerne ausbauen und legte die Hunting Packs und einen Quatl nach oben, dann die Winglords.

Die Spire durften anfangen. Oben lagen die Marksman und ließen das Hunting Pack mit einem Leben stehen. Unerwartet und perfekt um damit Schabernack zu treiben. Die konnten sich mit Fluid Formation drehen, sammeln und die Flanke der Onslaught Droneschargen. Sicher ein Opfer, aber strategisch wertvoll.

Vorher erledigte jedoch das noch ganze Hunting Pack den letzten Stand der Vanguard Clones. Auf der Flanke passierte lange Zeit nichts, außer dass die Onslaught Drones den lästigen Stand in ihrer Flanke töteten und die Incarnates sich so positionierten, dass ich sie nicht chargen konnte. Das war mir ganz Recht, da ich so die Zone für noch mindestens zwei Runden halten würde.


In der Mitte erschlug mein Winglord die Marksman trotz Wasser und die Desolation Drones, die ich irgendwie verdrängt hatte, machten ein knappes dutzend Wunden an meinen viert liebsten Flap Flap. 

Auf der linken Flanke lief es ebenfalls chaotisch. Der Terry starb brav durch den Quatl und neben dem zweiten Winglord positionierten sich die Centaur. Zwar konnte ich die nicht sehen, aber Movement 9 ist sehr viel. Nach kurzem Rumprobieren konnte ich ihn mit einem Move + Volley + Charge in die Seite manövrieren und ein Pony erledigen. Die Thunder Riders marschierten vor und auf der Flanke marschierten auch seine Bound Clones auf.


Runde Fünf: In einem Epos hätten die Centaur jetzt meinen Winglord in der Flanke erschlagen und den Quatl mit den Impacts getötet. Stattdessen begann ich und tötete die Centaur. Die Bound Clones rächten ihre Kameraden, doch meine Thunder Riders ließen sie später explodieren.

Auf der anderen Seite lief es nicht besser. Der Quatl führte einen Volley Charge gegen die Onslaught Drones aus. Das Regiment überlebte zwar, war aber praktisch kampfunfähig.

Hendrik schaute sich den Tisch an, überlegte kurz und entschied sich dann, dem wohligen Geruch des Grills nachzugeben. Das Spiel war vorbei und Hanna hatte vergessen Fotos vom Wuetty am Grill und dem Essen zu machen. Aber wie in Bremerhaven auch, war in Hamburg das Essen im Startpreis enthalten und es war köstlich. 

Nach dem Spiel standen fünf ungeschlagene Spieler fest: zwei Old Dominion, je einmal Nords, Spire und W’adrhŭn. Ich hatte damit gerechnet, für die nächste Runde runtergepaart zu werden oder Nicki die Freunde der Flap Flaps schenken zu dürfen, doch stattdessen ging es direkt Davids Old Dominion Armee mit Xhiliarch und Theokrator. Da das nicht schlimm genug war wurde auch noch das Szenario Melee gespielt. 

Den dritten Spielbericht zu Hamburg findet ihr hier: Wadrhun vs Old Dominion

Mittwoch, 11. Februar 2026

Spielbericht Turnier in Hamburg: Spiel 1 W’adrhŭn gegen City States (Ruf des Kraken II)

Übersicht:
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3

Moin,

am ersten Februarwochenende haben sich 18 tapfere Kommandanten in Hamburg zum ersten deutschen Conquest-Turnier 2026 versammelt. Die Halle war kalt, die Stimmung heiß, und ich war mehr als bereit, meine Listen auf die Probe zu stellen. Da zwei Wochen später die ITC ansteht, war dieses Turnier für uns eigentlich als Testlauf für die Listen gedacht.

Meine ganz persönliche Zwickmühle begleitet mich seit Wochen: W’adrhŭn oder Sorcerer Kings? Die Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen. Da aber kein W’adrhŭn Spieler angemeldet war, entschied ich mich für die freundliche Dino Luftwaffe. Schließlich sollen auf dem Feld der Ehre alle Armeen vertreten sein und für die Sorcerer Kings müßte ich noch ein Modell umbauen..

Also packte ich die bewährte Liste ein die schon in Bremerhaven antreten durfte. Die epischen Spielberichte dazu kennt ihr bereits oder könnt ihr unter "Flügel über Bremerhaven" nachlesen.

Gleiche Schwächen, die gleichen Baustellen, aber vor allem: coole Dinos auf dem Tisch. Und ehrlich gesagt: Mit Blick auf die Szenarien grinsten mich die W’adrhŭn deutlich freundlicher an als die Sorcerer Kings.

Birds of Prey [2000/2000]

== (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Thunder Riders (3) [220]: 
 * Quatl (1) [180]: 
 * Quatl (1) [180]: 

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Apex Predator (1) [190]: aka Skullgreymon

== Winglord Predator [220]: War
 * Hunting Pack (3) [120]: 
 * Raptor Riders (3) [180]: 

Die Liste ist extrem mobil und praktisch schon ab Runde 3 vollständig auf dem Feld. Zehn von elf Karten sind Regmenter,  zwar kann man den Gegner nur selten ausaktivieren, aber die meisten 12 Karten Listen haben nur neun aktive Regimenter. So hat man häufig den Startvorteil und trotzdem genug Regimenter zum Arbeiten. Dank War sind auch schwer gepanzerte Gegner kein Problem. Was hingegen Probleme macht ist der Dweghom Sorcerer Warlord oder das Old Dominion mit Xhiliarch, aber mein Plan dagegen einfach nicht gepaart zu werden.

Spiel 1: Deathwingritter mit City States auf Echolon

Die Armeeliste aus dem Kopf. Irgendein Regimet habe ich vergessen, aber ich weiß nicht welches:

The City States [1815/2000]

== (Warlord) Polemarch [130]: Blades of Eakides
 * Hoplites (4) [195]: Dorilates, Minotaur Haspist Auxiliary
 * Phalangites (4) [205]: Dorilates
 * Minotaur Thyreans (4) [250]: 
 * Minotaur Thyreans (4) [250]: 

== Ipparchos [100]: 
 * Companion Cavalry (3) [140]: 
 * War Chariots [260]: Skorpios (2)

== Polemarch [90]: 
 * Hoplites (4) [195]: Dorilates, Minotaur Haspist Auxiliary

Schon beim ersten Blick fiel auf: Das war ziemlich anders als alles, was ich sonst kannte. Besonders die geraden 4er Regimenter wirkten merkwürdig und leicht zu shattern. Andererseits musste man erst einmal 21 Schaden an die Kühe bringen um das auch zu schaffen.


Runde 1 spielte ich alleine, da Sven keine Lights hatte. Ein Hunting Pack kam bei mir nicht und ich überlegte kurz, das Objektiv auf seiner Seite unter Druck zu setzen, aber ich wollte auch nur ungerne ein Regiment früh an die Streitwägen verlieren. Vor allem, weil meine Liste in Runde 2 nicht zuverlässig mit den Reinforcements arbeitet und ich den Druck dann vielleicht nicht aufrecht halten konnte. Also langweilig und konservativ ein Regiment je Seite. 


In Runde zwei erhielt ich den Pflichtvogel in Form eines Quatl und einen Winglord, mein zweites Hunting Pack wollte hingegen nicht. Bei Sven sah es bei den Reinforcements ähnlich mau aus. Ein Regiment Hopliten mit Warlord und die Reiterei. Er zog mit seinen Ponys in eine Zone und ich setzte einen Vogel in meine. Dann verursachte die Raptoren und der Winglord auf der linken Flanke etwas Schaden am Objektiv und wir gingen in Runde 3.


In Runde drei erhielten wir beide fast alle Karten: ich hatte alles außer einem Qualt, Sven alles außer einem Auto und einmal Kühe.

Sven begann und statt mit den Hopliten in den Objektivmarker zu chargen und meinem Hunting Pack die Flanke zu zeigen, zog er mit Move + Charge in das Hunting Pack in den Wald. Klug und lästig zugleich. Ich hatte nicht gemessen und das auf Verdacht hingstellt was sich jetzt rächte. Viele Aktiverungen später machte mein Hunting Pack zwei Schaden an dem Regiment Hopliten mit Warlord, was mich dazu brachte auch meinen Warlord mit Thunder Ridern auf die gleiche Flanke zu stellen. Sobald das Huntig Pack tot war und der Block aus dem Wald kam sollte er in eine schöne Blutfontäne verwandelt werden.


Der Apex bewegte sich in meine Zone, während auf der gleichen Flanke das erste Auto, die Phalangites und der Titan auftauchten. Rechnerisch könnte ich mir jetzt einfach den Objektiv Marker nächste Runde holen, daher ging der Quatl nach vorne und schoss auf den Marker. Bereit nächste Runde anzufangen und den Marker zu holen oder ein Auto zu chargen. Beides wäre mir wilkommen.

Auf der linken Flanke passierte dafür deutlich mehr. Zunächst war es noch ruhig: Ich zerstörte den Marker mit meinem zweiten Winglord, Sven stellte seine ersten Kühe weit rechts auf, und ich schickte meinen zweiten Winglord nach vorne, um auf die Ponys zu feuern. Eigentlich wollte ich mich danach zurückziehen, aber nachdem ich sieben Schaden verursacht hatte, entschied ich mich, direkt in die noch nicht aktivierten Ponys zu gehen. Die Impacts reichten aus, um das Regiment komplett zu zerstören und mir beide Zonen zu sichern. Auf Echolon ist das ein echtes Desaster für den Gegner, weil es extrem schwer ist, die Zone auf der anderen Seite zu halten.


Die vierte Runde und die letzten Reinforcements kamen ins Spiel. Mein Winglord war relativ sicher, nur ein Move + Charge der Kühe hätte ihn bedroht. Könnte reichen um ihn zu töten, war aber nicht realistisch. Außerdem könnten dann auch die Raptoren in die Kühe gehen können und der zweite Winglord. Daher machte ich mir da keine Sorgen und legte meinen Fokus zunächst auf die andere Flanke.

Sven erkannte das auch und begann mit einem Streitwagen. Das Auto versuchte keinen Volley Charge gegen das Objektiv und schoss direkt auf den Quatl. Der Schaden war moderat und nach kurzen Prüfen wie weit die Phalangites kommen holte ich mir den Marker.


Svens Hopliten erschlugen mein Hunting Pack, schob seine Truppen minimal nach vorne und nutzte den Wald als Schutz vor meinen Thunder Riders. Ich stellte meinen Apex in Reichweite zu den Phalangites, anstatt ihn in Richtung des Titanen zu schicken, ein Fehler, der sich später rächen sollte. Den das Vieh rannte in Autocharge Reichweite zum Quatl keines meiner Regimenter sah ihn.

Auf der anderen Seite stellte Sven die zweiten Kühe direkt vor dem Winglord und ich flog über diese in Richtung Freiheit. Oder wenigstens außer Gefahrt. jetzt wo die Zone wieder frei war und nichts in Reichweite für Sven, ging er mit dem zweiten Streitwagen und den ersten Kühen in die Zone. Leider waren das nur zwei Stands und das brachte mich in ein Dilemm. Sollte ich noch einen Winglord in die Zone schicken? Eigentlich zu gierig aber die Punkte lächelten mich an. Also flog der zweite Winglord hinein, während die Raptoren einen Charge Clash gegen den Streitwagen durchführten. Nur zwei kamen an, aber dank Deadly war das Auto erledigt. Gleichzeitig schob ich den zweiten Quatl und das Hunting Pack über die Flanke. Selbst als der zweite Polemarch einen Move + Charge gegen den weggelaufenen Winglord machte, blieb mein Triumph ungetrübt.


Runde fünf: Wenn ich einen Fehler mache, verliere ich zwei Vögel ohne Gegenwert. Die rechte Flanke musste gesichert werden, und ich war mir sicher, dass er mit dem Titanen beginnt aber was, wenn er es nicht tut? Letztendlich belohnte mich die Doppelkarten-Planung, da auf jeder Seite ein Quatl stand, der aktiv arbeiten konnte. Daher legte ich einen Quatl nach oben und danach einen Winglord.

Sven fing an, und der Quatl überlebte den Zusammenstoß mit dem Phalangites. Da ich mir sicher war, dass als Nächstes bei ihm die Kühe kommen würden, aktivierte ich den Quatl auf der anderen Seite und ging in die Kühe. Mit Volley Charge Clash erledigte ich überraschend zwei Kühe. Doch dann kamen gar nicht die Kühe, und der  Titan räumten den anderen Quatl endlich vom Tisch. Nun, damit konnte ich leben. Vor allem, weil der Winglord jetzt auch in die Kühe ging und ich nur noch 7 Schaden machen musste, um das Regiment zu shattern. Er versagte und starb fast am Gegenschlag der beiden Kühe. Später erschlugen die zweiten Kühe auch die Raptoren auf der Flanke und die Hopliten und der zweite Winglord führten einen ewigen Kampf. Meine zweiten Thunder Rider gingen nicht in die Kühe sondern stellten sich auf 11" für Spaß mit Juggernauth in der Folgerunde.

Auf der rechten Seite war es interessanter. Zwar fraß der Apex trotz Pike Formation die Phalangites, aber der Streitwagen raubte ihm die Hälfte seines Lebens. Nur für meine zweiten Thunder Riders mussten die Hopliten des Warlords aktivieren, wodurch ich ungestraft in den Titanen gehen und ihn töten konnte. Nächste Runde also nur noch anfangen und durchhalten dann hätte ich gewonnen, da der Punktestand nicht mehr einzuholen wäre.


In der sechsten Runde haderte ich mit mir: Versuche ich, auf Initiative zu spielen und lege die Thunder Riders nach oben? Sven hatte bisher immer begonnen, irgendwann würde ich sicher auch mal anfangen dürfen. In meiner Überlegung verdrängte ich gekonnt die Supremacy des Polemarchen. Alle meine Monster waren angeschlagen, und ich fühlte mich ein wenig im Zugzwang. Dann fielen mir die zweiten Thunder Riders ein und die Entscheidung war klar: Kühe töten und die linke Flanke halten, mein Warlord war egal. Rechts konnte Sven in dieser Runde ohnehin keine Punkte machen, weil er zuerst die Thunder Riders mit meinem Warlord ausschalten müsste.

Sven zündete die Supremacy und begann seinen Zug. Die Thunder Riders überlebten tatsächlich mit ein paar Leben, und die zweiten Thunder Riders verwandelten die Kühe in eine rote Wolke. Die anderen Kühen an den beiden Flugsauriern waren nicht seine nächste Karte und starben daher brav.Die linke Zone war damit für den Rest des Spiels gesichert. Trotzdem spielten wir bis Runde 10, da Sven noch moralische Siege einzufahren hatte. Erst erschlug der Polemarch meinen Warlord und dann als Skullgreymon sich auf ihn stürzte fiel auch dieser. Wenn er auch vorher noch lässig für ein Foto posierte. 

Spiel eins war damit vorbei  und das direkt gegen eine vollbemalte Armee in Lila und Gold, die sofort Nostalgie an meine Hundred Kingdoms weckte.

Beim Abstieg die Treppen runter freute ich mich schon aufs Essen als ich die Teller auf dem Tresen sah. Nur hatte der Wuetty sie nur hingestellt und erklärte mir, dass er in ein paar Minuten den Grill anmacht. Mit ein paar Würstchen war frühestens in einer Stunde zu rechnen. Nun gut, dann stand das Zeitfester für Spiel 2 damit fest. Doch dann kamen die Paarungen: Spire. Das konnte mein pünktliches Mittagessen durchaus gefährden.

Den zweiten Spielbericht zu Hamburg findet ihr hier: W’adrhŭn gegen Spire

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Turnierbericht Sidequest#8: Flügel über Bremerhaven Spiel 3: Wadhrun gegen City States

Übersicht:
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3


Willkommen zurück zum letzten Teil der Chronik Flügel über Bremerhaven,

doch bevor ich euch erzähle ob die getreuen Flap Flaps der königin auch im dritten Spiel obsiegen konnten Liebe und Gerechtikeit unter das Volk brachten, noch mal ihre Armeeliste.


Birds of Prey [2000/2000] – The W'adrhûn

  • (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest

    • Thunder Riders (3) [220]

    • Thunder Riders (3) [220]

    • Quatl (1) [180]

    • Quatl (1) [180]

  • Winglord Predator [220]: War

    • Hunting Pack (3) [120]

    • Apex Predator (1) [190]

  • Winglord Predator [220]: Death

    • Hunting Pack (3) [120]

    • Raptor Riders (3) [180]


Spiel 3 gegen Martin mit City States auf Off Balance
 

Und wieder führte das Schicksal die Königin ins Finale, und wieder warteten die gefürchteten City States auf sie. Dies war nun das dritte Mal seit dem ehrwürdigen Chios-Update, dass die Armee der Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit gegen diese hartnäckige Fraktion antreten mussten. Erinnerungen Berichte vom letzten Turnier in Wolfschlugen stiegen auf, als ebenfalls eine City States-Armee den Sieg davontrug. Dies wollte die Königin vermeiden und die tapferen Menschen wieder zurück aus den Schatten fphren.

Aus Polen und Italien vernimmt man zurzeit nur wenig freundliche Worte über die City States, doch hier in good old Germany scheinen sie derzeit wahre Erfolge zu feiern. Die Liste, die der Gegner auf das Feld brachte, war der bekannten Carsten aka Redfreak-Liste aus Worms und Duisburg sehr ähnlich, und Martin hatte sich mit Carsten ausgetauscht und ein paar Veränderungen vorgenommen.

Doch das Beste an dieser Armee war, dass sie von Nino und der Bestie aus Hildesheim geliehen wurde und somit ein erheblicher Teil bereits bemalt war. Ein Augenschmaus auf dem Schlachtfeld und ein willkommener Ausgleich dafür, dass die Königin nicht am anderen Tisch gegen Nickis Old Dominion antreten durfte. Nicki braucht gelegentlich die sanfte, aber bestimmte Hand der Königin am Nacken, um zu verstehen, dass er nicht ständig solchen finsteren Kram spielen sollte.

Ein kleiner Spoiler sei erlaubt: Nicki gewann gerade so gegen David der auch Dinos. Dennoch wurde Nickis W’adrhûn-Trauma durch drei Regimenter Raptoren nachhaltig verfestigt, was die Königin als vollkommen ausreichende Disziplinarmaßnahme ansah.

=== The Last Argument of Kings === Bremerhaven [2000/2000] The City States == (Warlord) Polemarch [175]: Standard of Last Oration, Blades of Eakides

  • Hoplites (5) [235]: Dorilates, Minotaur Haspist Auxiliary
  • Minotaur Haspists (3) [170]:
  • Selinoi (3) [120]:
  • Satyroi (3) [160]:
== Polemarch [120]: Atalanta's Spear
  • Thorakites (5) [230]: Andromachos, Minotaur Thyrean Auxiliary
== Ipparchos [120]: Initiative
  • Companion Cavalry (3) [140]:
  • Companion Cavalry (3) [140]:
  • War Chariots (Flogobollon//Skorpios) (2) [260]: Flogobollon, Skorpios
  • War Chariots (Flogobollon//Skorpios) (1) [130]: Skorpios

In Runde eins erhielten sowohl Polemarchos Martin als auch die Königin zwei leichte Regimenter. Bei der Königin fehlte jedoch erneut ein Hunting Pack, ein Umstand, der die Vögel der Freiheit leicht betrübte. Ein kurzer Blick über das Schlachtfeld offenbarte, dass die Seite der City States gut gegen Beschuss geschützt war, während auf der Seite der W’adrhûn eher weniger Deckung vorhanden war. Dies trübte die Stimmung der Königin ein wenig mehr, doch das große Haus, das das Spielfeld fast wie ein Wächter in zwei Hälften teilte, erwies sich als nützlicher taktischer Punkt auf dem Feld der Ehre. Sowohl für die City States als auch die W’adrhûn. Außerdem war die linke Flanke der Ort an dem in Runde zwei gepunktet werden konnte.

Die ersten Truppen wurden auf das Schlachtfeld geführt. Die W’adrhûn stellten ihr erstes Hunting Pack auf, und auch die Raptoren rückten auf die rechte Flanke vor. Die Hoffnung war groß, dass dort auch die Thorakites der City States aufgestellt würden, sodass ein freundlicher Flugsaurier direkt in die Zone gleiten konnte, ohne unmittelbar bedroht zu werden. Der Plan ging auf, und tatsächlich wurden auch die beiden City States-Regimenter freundlicherweise auf der rechten Seite platziert, was der Königin ein vorsichtiges Lächeln entlockte.


In Runde zwei erhielten beide Spieler jeweils zwei Medium-Regimenter. Bei der freundlichen und stets mit Casuallisten agierenden Königin erschien zudem noch ein Hunting Pack, was ihr natürlich große Freude bereitete. Es hätte durchaus mehr Material von den City States auf das Feld kommen können, doch dies war ein willkommener Vorteil.

Die Königin wählte diesmal einen Quatl und einen Winglord, während Martin seine Hopliten und den Flogoballon aufstellte. Mit Strategiedeck hatte er somit zwei Karten mehr als die Königin, was diese jedoch nicht aus der Ruhe brachte. Sie legte einen Winglord ganz nach oben und darüber die Raptoren. Der Rest war zunächst von untergeordneter Bedeutung.

Vorsichtig, weit außerhalb der Reichweite der Thorakites, stellte die Königin den Quatl auf, dessen Streitwagen hinter dem Objektiv-Marker auf das Schlachtfeld rollte. Die Zeit schlich vor sich hin, und die Thorakites kamen nur unwesentlich näher, offenbar wenig geneigt, den Vogel oder eine der anderen Dino-Einheiten später in der Falle wiederzufinden. Dies war der Königin nur recht, denn sie wollte das unangenehme Würfeln in der nächsten Runde vermeiden.

Anschließend musste der Winglord aktiviert werden. Mit majestätischer Gelassenheit flog er über die Flanke in die linke Zone. Dort fühlte er sich wohl, als die Hopliten wie erwartet auf der Seite auftauchten. Die Position war optimal, denn das Haus bot Deckung auf einer Seite, während Martin dennoch nur drei breit aufstellen wollte, um noch Platz für ein weiteres Regiment zu lassen. Wichtig war vor allem: Selbst mit Move-Charge konnte er in der nächsten Runde den Winglord nicht erreichen. So sicherte die Königin zunächst alleine zwei Punkte und betrachtete das Schlachtfeld mit zufriedener Ruhe.



In Runde drei erschienen bei Martin fast alle Einheiten, nur einmal fehlten die Satyroi. Bei der Königin fehlte erneut der zweite Quatl, doch ansonsten waren alle Einheiten da, genau wie es der groben Erwartungshaltung entsprach.

Da von den City States nichts wirklich die liebevollen Dinos bedrohte, sah die Königin keinen akuten Handlungsdruck. Ein Winglord wanderte nach unten, ebenso die Raptoren und die Hunting Packs. Die City States hatten zwar drei Aktivierungen mehr durch das Strategiedeck, doch solange sie nicht nach vorne kamen, gab es für die W’adrhûn keinen Grund zu handeln. Außerdem war die Königin bereits in Führung. Der Plan war, den Abstand ungefähr zu halten und die linke Zone zu verweigern. Sollte die Thorakites etwas Unüberlegtes tun, könnte eventuell der Quatl in die Zone fliegen, ansonsten war alles in Ordnung.

Die City States durften beginnen. Einige Einheiten, Spoiler: die Thorakites, wanderten ins Strategiedeck. Im Grunde geschah wenig. Auf der linken Seite erschienen die Reiter mit Ipparchos. Eventuell würde dies Handlungsbedarf erfordern, doch die Königin wartete ab. Auf der rechten Seite tauchten die restlichen Reiter auf, und Martin versuchte, den Streitwagen seitlich aufs Schlachtfeld zu bringen. Ein Vogel bekam dabei dreist ein paar Treffer ab. Der Flogoballon verursachte Schaden am Objektiv-Marker, daneben wurde ein Streitwagen geparkt. Alles in allem war die Königin nicht unzufrieden.

Sie stellte den Apex beim Objektiv-Marker ab, die ersten Thunder Rider ohne Charakter hinter den rechten Hunting Packs und den nächsten Winglord ebenfalls auf die rechte Flanke. Sowohl der Winglord als auch der Quatl schossen einmal auf die rechten Reiter, und zwei von ihnen fielen. Überraschend, dachte die Königin, und erinnerte sich daran, dass sie ja nur D2 hatten.

Der Plan für die andere Flanke begann, sich im Kopf zusammenzufügen. Die Hopliten waren noch nicht aktiviert, die Haspits standen rechts nur herum, da sie aus der Box genommen wurden, und die Thorakites fehlten ebenfalls. Die Proxy-Base verriet jedoch, dass der Winglord per Move-Volley-Charge in die Reiterei auf der linken Flanke gehen konnte, ohne dass die Hopliten ihn sehen konnten. Das klang mehr als akzeptabel, und so flog der Vogel dorthin. Er verursachte leider nur sieben Schaden, doch dies wurde durch den anschließenden Move-Charge der Hopliten ausgeglichen.

Das Hunting Pack war noch nicht aktiviert, doch Martin fand den Plan gut. Das Pack nahm den Charge, würfelte mittelmäßig, und verursachte trotzdem zehn Schaden am Regiment. Perfekt war es nicht, doch die Haspits, die nun auf der Seite erschienen, änderten nichts daran.

Niemand punktete in dieser Runde, doch die W’adrhûn führten weiterhin mit zwei Punkten für Liebe und Gerechtigkeit.



In Runde vier wurden beide Winglords ganz nach oben ins Deck gelegt. Sollte der eine überleben, würde er noch seinen Beitrag leisten. Der andere wiederum war bereit, in einen dieser lästigen Streitwagen zu fliegen, wenn sich die Gelegenheit bot. Der Rest der Einheiten blieb eher konservativ positioniert. Die Thunder Rider wurden nach unten gestellt, in der Hoffnung, dass der Vorsprung halten würde.

Die City States durften trotz Nachteil beginnen. Sie richteten beinahe den ersten Winglord nieder. Dieser wehrte sich jämmerlich, doch schließlich beendete ein weiteres Regiment das Leiden des Vogels. In welcher Reihenfolge dies geschah, ist undokumentiert, doch insgesamt war dies keine glanzvolle Leistung.

Auch der zweite Winglord machte sich und seinen Namen nicht mit einem Move-Volley-Charge unsterblich, doch er verhinderte wenigstens lästigen Beschuss des Streitwagens, was in Ordnung war. Insgesamt entsprach das Ergebnis nicht ganz den Erwartungen, und vielleicht hätte das Hunting Pack doch nach oben gehört. Die Königin jedoch war zu geizig gewesen. Daher starben die Hunting Packs am Charge der Haspits, die ihrerseits vom Move-Charge der Thunder Rider mit Chieftain angengriffen wurden. Wer noch Zweifel an der Effektivität dieser Einheiten hatte, konnte nun sehen, wie 18 Lebenspunkte mit einem Schwung Impacts und Trampelbewegung überzeugend zerstört wurden.



Um die Flanke noch irgendwie zu retten, schickten die City States ihre Reservetruppen in Form der Satyroi auf die Seite, während die Königin einen Quatl entsandte. Einfach, weil Punkte zählen toll ist und die Thunder Rider eventuell scheitern könnten.

In der Mitte führte der Apex Predator einen wunderschönen Move-Charge in einen Streitwagen aus, während der andere Streitwagen auf ihn schoss. Der Apex nahm sieben Schaden aber hielt wenigstens.

Auf der restlichen rechten Seite entschied sich die Königin nach längerem Überlegen, nur minimal vorzugehen. Es gab keinen Grund, weiter nach vorne zu gehen. In der Folgerunde würde dies eine Option sein, unabhängig davon, wie die Thorakites agierten, die wieder im Strategiedeck lagen. Entweder hätten sie einen Charge auf den Winglord versucht, dann wären sie über zwei Runden außer Gefecht gesetzt gewesen und die Königin hätte final die Zone gesichert. Oder sie wären nach vorne gekommen und in der nächsten Runde an den Thunder Ridern gestorben. Sie entschieden sich, stehen zu bleiben, und die Königin freute sich auch darüber.


In Runde fünf hatte die rechte Flanke etwas Zeit, doch die linke Flanke musste unbedingt gelingen. Die Thunder Rider und der Quatl wurden nach oben gesetzt. Mit dem Kartennachteil der Königin sollte das Anfangen eigentlich kein Problem sein. Nun ja, dann begannen doch die City Statesund die Satyroi chargten die Thunder Rider. Doch es geschah praktisch nichts. Die Königin betrachtete dies als akzeptabel. Ohne Inspire wurden die Gegner zur Seite gewischt, und die Hopliten im Charge erledigt.

Dann kamen die Ponys, die sich tapfer die Beine im Feld brachen und dann auch keinen nennenswerten Schaden anrichteten. Die Königin bekam die Flanke also von Fortuna geschenkt, wie freundlich. Der Quatl, der die Strafe für Versagen bereits kannte, erschoss diese tapferen Ponys mit Präzision. So blieb die linke Seite für den Rest des Spiels in der eisernen Hand der W’adrhûn.

In der Mitte verschlang der Apex Predator einen Streitwagen und grinste den anderen schelmisch an. Doch bevor noch weitere Bewegungen auf der rechten Flanke stattfanden, kapitulierten die City States angesichts der aussichtslosen Lage auf dem Schlachtfeld.

Die W’adrhûn standen siegreich da, ihre Flügel der Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit hoch erhoben, und das Finale war entschieden. 

Somit war ein Pokal der Königin gewiss. Welcher es jedoch sein würde, sollte der SoS entscheiden. So nah der noch zwischen Nicki und der freundlichsten aller Casualspielerinnen am Ende von Spiel zwei war, so klar trennte sich das Feld letztlich. Voller Freude durfte die Königin einen goldenen, hübschen Pokal mit nach Hause nehmen.

Die Flügel der W’adrhûn hatten erneut triumphiert, ihre Liebe, ihre Gerechtigkeit und ihr unerschütterlicher Mut belohnt. Und während die Vögel der Freiheit hoch über dem Spielfeld kreisten, wusste die Königin, dass dies ein weiterer glanzvoller Tag auf dem Feld der Ehre gewesen war.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Turnierbericht Sidequest#8: Flügel über Bremerhaven Spiel 2: Wadhrun gegen Hundred Kingdoms

Übersicht:
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3


Guten Abend,

nach dem erfolgreichen Auftakt gegen die feurigen Sorcerer Kings wehte ein frischer Wind über das Schlachtfeld. Denn es hieß, dass Fürst Jerrek  aus Heidelberg persönlich in Bremerhaven erschienen war, jedoch nicht, wie man es von ihm erwarten würde, mit den wilden W’adrhûn an seiner Seite, sondern mit den ehrbaren, vom Pinsel geadelten Soldaten der Hundred Kingdoms. Die Königin freute sich sehr darüber, nicht nur wegen der Farbenpracht, sondern vor allem, weil es das erste Mal war, dass sich ihre Wege auf dem Schlachtfeld kreuzten. Doch vorher wurde im Sidequest noch ein Mahl mit leckeren Kuchen als Nachtisch verspeist und dann schallte das Schlachthorn jeden zu einem Tisch.


Zur Erinnerung die Armeeaufstellung der Königin:

Birds of Prey [2000/2000] – The W'adrhûn

  • (Warlord) Thunder Chieftain [150]: Conquest

    • Thunder Riders (3) [220]

    • Thunder Riders (3) [220]

    • Quatl (1) [180]

    • Quatl (1) [180]

  • Winglord Predator [220]: War

    • Hunting Pack (3) [120]

    • Apex Predator (1) [190]

  • Winglord Predator [220]: Death

    • Hunting Pack (3) [120]

    • Raptor Riders (3) [180]


Spiel 2  gegen JerrekCarnelian mit Hundred Kingdoms auf Breakout

Gespielt wurde das Szenario Breakout, und wie es die Götter des Geländebaus wollten, stand ein großes Haus zwischen zwei Zonen und trennte sie wie ein gebieterischer Wächter. Auf der einen Spielerseite versperrte ein gewaltiges hindering terrain die Bewegungsfreiheit und auf der Seite der Königin glänzte ein tiefer Teich, in den vermutlich weder Mensch noch Pferd freiwillig hineinreiten wollte. Da auch die Thunder Rider der Königin das Gelände nicht mochten und es wenig Deckung auf ihrer Seite gab war sie etwas betrübt einen großen Block Langbögen beim Jerrek zu sehen. 

Combined Arms III [1995/2000] 

(Warlord) Mounted Noble Lord [150]: Olefant's Roar, Tourney Champion
Household Knights (5) [280]:
Longbowmen (5) [220]:
Household Knights (3) [170]:
 

== Imperial Officer [145]: Dynastic Ally, Gilded Rampart, Seize the Advantage
Gilded Legion (6) [280]:
Mercenary Crossbowmen (3) [110]:
Hunter Cadre (3) [160]:

Steel Legion (3) [160]:
 

== Noble Lord [120]: Armor of Dominion, Weapon Master, Graceful Combatant, Front of the Line
Men at Arms (6) [210]: [Veteran]


Wie es sich für zwei tapfere Feldherren gehörte, betraten sämtliche Light-Regimenter das Schlachtfeld in der ersten Runde. Die Hundred Kingdoms setzten ein paar Crossbows in die Mitte, bereit, den Marker in Runde zwei unter Beschuss zu nehmen. Die W’adrhûn antworteten mit einem Hunting Pack, das neugierig und entschlossen ebenfalls mittig die Lage sondierte. Fürst Jerrek schickte danach die Longbowmen in Stellung direkt hinter die Crossbows, und die Königin empfand die Zone rechts mit dem sichtblockierenden Haus plötzlich unglaublich attraktiv. Daher rückten das zweite Hunting Pack und die Raptoren auf die rechte Flanke vor. 


Runde zwei brachte einen Quatl für die Königin, während Fürst Jerrek mit allen Medium Regimentern  aufwarten durfte. Ein Moment, der ihr missfiel. Der Wind wurde rauer, und Vorsicht wurde zur Tugend. Während auf der linken Flanke die Schützen des Fürsten zwei Schaden am Marker verursachten, dachten die Hunting Packs in der Mitte, dies sei der richtige Moment, ihre Zähne zu zeigen. Ein Move-Charge in die Crossbows folgte, elegant und zielstrebig.

Der Fürst konterte sofort. Die großen Household Knights erschienen neben den Crossbows, und die Men-at-Arms formierten sich hinter den Langbögen. Die Lage wurde ungemütlich. Die Königin weigerte sich, den Quatl in die linke Zone zu schicken, ein Charge der blöden Ritter wäre sein Ende gewesen. Also wählte sie den unangenehmen, aber notwendigen Weg: Der Flugsaurier schloss sich den Raptoren in der rechten Zone an hinter dem gemütlichen Haus an. Fürst Jerrek reagierte prompt und stellte dort seine kleinen Ritter und das Hunter Cadre auf. letztere waren auf die Großwildjagd spezialisiert. Nun war die Königin genötigt, in der nächsten Runde auf Initiative zu spielen und gleichzeitig zu erraten, welche Karte der tapferen Menschen oben liegen würde. Ein ärgerlicher Umstand der den kleinen Punktevorsprung fast vergessen machte.



Runde drei
brachte der Königin alle restlichen karten und auch für die Menschen erschienen die beiden übrigen Heavys. Die Überlegung der Königin war klar wie der Himmel über Bremerhaven: Die Raptoren mussten nach oben gelegt werden, damit sie im Volley-Charge-Clash mit War Chant agieren konnten. Sollten sie den Charge der Household Knights erhalten, würden sie vermutlich sofort fallen. Das Hunting Pack hingegen konnte den Charge des Hunter Cadres womöglich überleben, da die Menschen sich im hindering terrain befanden und selbst gefährdet waren. Der schlechteste Ausgang wäre gewesen, dass Jerrek beginnen durfte, das Hunting Pack erschlug, die Königin in der Mitte gezwungen wurde das andere Hunting Pack zu aktivieren und danach auch die Raptoren verloren hätte. Das war keine Option. Daher lagen die Raptoren oben, gefolgt vom Hunting Pack. Das zweite Pack wäre als dritte Aktivierung vermutlich tot oder unbrauchbar und wurde nicht näher in der Planung beachtet. 

Die würfel rollten und die Wadrhun hatten die erste Aktivierung. Es starb nur ein Ritter am Volley-Charge-Clash was etwas ernüchternt war. Immerhin war die erste Aktivierung von Jerrk wie erwartet das Hunter Cadre was zwei Stands hunting pack tötete. Später sollten auf dieser Flanke insgesamt drei Vögel auchtauchen und für Jerrek noch die Steel Legion die er aber direkt hinter die Household knigths stellte weshalb diese von der Königin verschon blieben. Die drei Flugsaurier erschossen das Hunting pack und der eine Quatl nahm sogar einen schönen charge in die Household Knichts welche ihn gestranded zurücklies. Insgesamt wurde die Flanke wie erwartet von der Übermacht der Vögel überrannt.

Doch bevor all dies seinen Lauf nahm, ereignete sich im Zentrum des Schlachtfelds eine kleine Tragödie, die selbst die Götter der Würfel zum Schmunzeln gebracht haben dürfte. Das Hunting Pack, die zweite Aktivierung der W’adrhûn, griff mutig Crossbows an, scheiterte jedoch beinahe ebenso jämmerlich an seiner Aufgabe wie zuvor die Raptoren an den Rittern. Ein einzelner Stand und ein paar verlorene Lebenspunkte waren alles, was die Menschen einbüßten, eindeutig zu wenig, um wirklich Eindruck zu hinterlassen. Der große Ritterblock der Hundred Kingdoms hingegen ließ sich nicht lange bitten. Er nahm Anlauf wie ein erzürnter Bergwidder und erschlug die kleinen lieben Dinos ohne Zögern. Doch obwohl es für die Dinos ein trauriger Tag war, öffnete dieser Akt der Königin eine Tür ins Zentrum. Der Apex Predator, die Thunder Rider und der zweite Quatl konnten sich nun nahezu ungestraft in Position bringen. Der Quatl selbst glitt sogar völlig gefahrlos in eine Zone und fühlte sich dort vorerst erstaunlich sicher.

Leider fanden die befreiten Crossbows genug Zeit, um den Marker in Stücke zu schießen, und die Men-at-Arms marschierten entschlossen in die Zone hinein. So blieb der mühsam erkämpfte Vorsprung der W’adrhûn nur ein kleiner und fast symbolischer. Dass auf der linken Flanke nun die Gilded Legion erschien, überraschte niemanden. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen. Aber insgesamt durfte die Runde als Erfolgreich bei den Dinos verbucht werden.


Die Thunder Rider befanden sich zu Beginn der vierten Runde in 17 Zoll Entfernung zu den Household Knights. Ein möglicher Charge, der in pure Vernichtung hätte münden können. Die Königin rechnete daher fest damit, dass Sir Jerrek die Ritterkarte sehr hoch platzieren würde. Weder die Men-at-Arms noch due Gilded Legion konnten trotz Imperial Officer Supremacy einen guten Charge erzielen, weshalb die Königin nicht damit rechnete, dass Sir Jerrek seine Supremacy allein für die Gilded Legion verwenden würde, obwohl er dazu in der Lage gewesen wäre. 

Auf der anderen Seite wusste sie jedoch auch, dass ihre Thunder Rider, sollten sie zu früh einschlagen, harte Gegenschläge von sowohl Rittern als auch Men-at-Arms zu erwarten hätten. Gerade wenn die Supremacy eingesetzt werden würde. Daher schob sie beide Thunder Rider weit nach unten ins Deck. Zuerst sollten die geflügelten Freunde das Heft in die Hand nehmen. Ein Quatl ganz oben schadete der Lage sicher nicht und irgendwie war der halt doch ein paar Zoll zu nah dran. Sollte er sterben wäre auf der anderen Flanke auch noch einer der eine nützliche Aufgabe hatte.

Nun, die Königin durfte beginnen und Sir Jerrek zündete, fast ebenso gierig wie die Königin selbst, seine Supremacy. Damit verriet er ihr, dass er den Quatl wollte. Nun gut, wenn dem so war, dann sollte er ihn bekommen. Der Quatl flog vor, führte einen Move-Volley-Charge in die Flanke der Household Knights aus und nachdem zuvor sowohl die Raptoren als auch das Hunting Pack gescheitert und teuer dafür bestraft worden waren, trieb pure Angst diesen Vogel nun an. Jeder Würfel traf. Und als Ausgleich zur himmlischen Gerechtigkeit hielt Sir Jerrek keinen einzigen Rüstungswurf. Auch die Impact Hits trafen wie Donnerschläge. Plötzlich lagen drei Ritter im Staub. Für einen Quatl, der eigentlich nur als freiwilliges Opfer vorgesehen war, um die Gilded Legion aus der Zone zu halten und die Ritter zu blockieren, war das eine unerwartet glorreiche Leistung.


Die Ritter konnten danach kaum etwas ausrichten. Da die Königin vorausschauend ihre gesamte rechte Flanke früh aktivieren ließ, geschah im Zentrum fast nichts außer der Tatsache, dass die Gilded Legion den Quatl bereits vor dem Resolve erschlug. Doch nachdem auf der rechten Seite auch der letzte Mensch fiel, hatten die W’adrhûn einen kleinen Kartenvorteil. Die Thunder Rider durften ohne Gegenwehr in die Men-at-Arms und die Reste des Ritterblocks donnern. Der Apex spazierte gemütlich in die linke Zone und erneut gehörten zwei Zonen den W’adrhûn.



Zu Beginn von Runde fünf lagen beide Thunder Rider oben und direkt dahinter die fliegenden Flap-Flaps. Dieses Mal begann jedoch nicht die Königin, sondern die Gilded Legion, die sofort ein Regiment Thunder Rider erschlug. Die verbliebenen Triceratops nahmen Rache, warfen die Men-at-Arms aus dem Leben, erlitten etwas Schaden durch das verzweifelten Die Fighting des Noble Lords. Davon fast unbeeindruckt zogen die Thunder Rider anschließend tief in den Wald der Longbowmen, um ein wenig mit ihnen zu spielen.

Die Longbows hatten erstaunlicherweise richtig Lust auf Nahkampf und zusammen mit den Crossbows, die fröhlich weiter schossen, starben zwei Thunder Rider. Einer davon war bereits halb vom Noble Lord zerhackt worden, aber es fühlte sich trotzdem unangenehm genug an.

Die Vögel eilten aus der benachbarten Zone heran und bereiteten die Angriffe vor. Der Apex tänzelte derweil um die Gilded Legion herum, da er keine Lust verspürte, sich ernsthaft mit ihr zu messen. Wieder kontrollierten die W’adrhûn zwei Zonen.



Die letzten Thunder Rider starben im konzentrierten Beschuss der Crossbows. Die Longbows prallten auf die Flugsaurier und den letzten tapferen Raptor, während die W’adrhûn erneut dank Chants und freier Volley-Aktionen das Objektiv ausschalten konnten. Wieder kontrollierte die Königin zwei Zonen.

Nur zwei, weil sich die Gilded Legion drehte, um dem Apex keinen Flankenangriff zu gewähren und möglichst viele Stands in der Zone zu halten. In der folgenden Runden fiel der Apex, doch gemeinsam mit ihm auch die Gilded Legion, weil die im Rücken einen Flap Flap und je einen Stand Hunting Pack und Raptoren hatten. Das fanden die irgendwie nicht gut. Dies entschied das Spiel endgültig zugunsten der W’adrhûn und er Anblick der majestätischen Flugsaurier erfüllte ihr Herz mit Freude. Letzten Endes obsiegten Liebe und Gerechtigkeit (die Namen der Winglords). Mit Spiel drei geht es hier weiter.